Aus dem Abendfrauenkreis

 

 

Ausflug des Abendfrauenkreises

Am 9.6.2015 ging unser Jahresausflug über Neckargerach  (wo wir Frau Schumacher-Bader am Bahnhof abholten) über Neunkirchen, Haag zum Geistlichen Zentrum Klosterkirche Lobenfeld.

Das Dorf Lobenfeld, mit seiner Klosterkirche aus dem 12. Jahrhundert, zeigte sich uns in sommerlicher Umgebung.

Die Kirche ist ein Kleinod romanischer Baukunst, wie uns Frau Rutsch bei ihrer informativen Führung erklärte. Insbesondere die Wandmalereien im östlichen und nördlichen Teil des Chores waren beeindruckend. Seit fast 900 Jahren ist die Klosterkirche Lobenfeld ein Ort geistlichen Lebens.

Bis zu seiner Aufhebung in der Reformation (1556) belebten Augustiner-Chorherren, Benediktinerinnen und Zisterzienserinnen das Kloster. 1705 wurde die ehemalige Klosterkirche protestantisch und ist seitdem der Gottesdienstraum der evangelischen Kirchengemeinde Lobenfeld. Beeindruckend war, wie sich historische Gegebenheiten und der Einbau eines modernen Seminarraumes ergänzen. Der Kirchenraum mit seiner Atmosphäre der Stille, lädt zu Gebet, Meditation und geistlicher Sammlung ein. Mit unserem gemeinsam gesungenen Kanon „Lobet und preiset ihr Völker den Herrn“, konnten wir uns von der großartigen Akustik unter dem Kirchengewölbe überzeugen.

Ein Rundgang um die Klosteranlage und ein „Schnuppern“ im wunderschön angelegten Klostergarten rundete diesen Teil des Ausfluges ab.

Weiter ging es zur Manfred Sauer Stiftung in Lobbach. Diese gemeinnützige Stiftung wurde 2001 von Manfred Sauer mit dem Motto „Leistungsbereitschaft Querschnittgelähmter fördern“ gegründet.

 

Querschnittgelähmte stehen im Zentrum der Stiftungsarbeit; es geht darum, das Leben selbst in die Hand zu nehmen. Die Angebote richten sich jedoch an alle Menschen; das Haus ist für alle offen.

Verbindende Elemente sind die Suche nach Sinnerfüllung und dem Bestreben nach aktiver Lebensgestaltung, denn die Stiftung will „Impulse für bewusstes Leben“ geben.

Die Anlage ist ausgestattet mit unterschiedlichen Werkstätten, einem Gesundheitszentrum, Räumen für Seminare, einem Hotel und einem Restaurant.

Im lichtdurchfluteten Eingangsbereich saßen wir bei Kaffee und Kuchen in fröhlicher Runde zusammen. Vor der Rückfahrt, nun über Eberbach, erkundeten wir noch die großzügig gestaltete Empfangshalle und bewunderten die unterschiedlichen Ausstellungsexponate.

Zum Abschluss trafen wir uns mit den Frauen, die am Ausflug nicht teilnehmen konnten.

 Im „Weißherbst“ erzählten wir ihnen  von unseren unterschiedlichen Eindrücken und ließen so den Tag fröhlich ausklingen.

Siglinde Haas, Renate Momper-Floigl

 

 

 
 


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